Kommentare und Meinungen zu meinen Büchern
War das ein Leben - Kurz und Bündig - Unter der Brücke
Meine Meinung zu "Unter der Brücke"
Dieses Buch nach wahren Begebenheiten, hat mir sehr gut gefallen. Muss sagen, bin begeistert.
Das Thema DDR und der damals vorhandene Sozialismus mit ihren Anhängern, Parteigenossen oder "kleineren" IM's, interessiert mich total. Noch mehr, wenn es Geschichten sind, die der Wahrheit entsprechen. Erlebtes erzählt.
Ich selbst im Westen aufgewachsen, mag mir nicht anmaßen darüber zu urteilen, was, wer, warum damals als Beweggrund hatte, sich diesem Regime anzupassen.
Das finde ich in diesem Buch richtig gut beschrieben.
In einer Linientreuen Familie aufgewachsen, nimmt man das als selbstverständlich hin. Mehr als normal, verständlich.
Die Geschichte um Paul, von Geburt bis zum Mauerfall, ist absolut spannend. Interessant wie Paul seinen Weg geht und zum Teil selbstverständlich hinnimmt.
Das Ende und vor allem die Offenbarung seines geliebten Opas, ließ mich erstmal sprachlos zurück.
Aber das, was Paul nach dem Ende, seiner geliebten DDR widerfährt, freiwillig oder aus purer Verzweiflung oder Perspektivlosigkeit, dass ist echt Wahnsinn.
Der Schreibstil ließ mich auf den ersten Seiten an eine Art Protokoll erinnern, später dann ehr an eine Erzählung. Gefiel mir ausgesprochen gut.
Zitat
Ich freue mich das Buch gelesen zu haben.
Es ist mein erstes von der mir, bis vor kurzem unbekannten Petra Pansch, aber nicht mein letztes.
Meinung zu "Kurz und Bündig"
Petra Pansch hat auch hier wieder so lebhaft über ihr Leben geschrieben, über Dinge die ihr, oder auch ihrer Famile passiert sind. Sie ist eine faszinierende Frau, was sie alles macht, bzw. gemacht hat und wahrscheinlich noch machen wird.
Sie beschreibt wie es in der damaligen DDR zuging. zB. nannte man einen Führerschein
" Fahrererlaubnis, wegen dem sogenannten
" Führer". Oder von der Lebensgefährtin eines Redakteurs einer Zeitung, für die Frau Pansch damals gearbeitet hat. Sie haben oft zusammen gegessen, oder ein Treffen bei ihr Zuhause bei Kaffee und Kuchen und noch einiges mehr gemacht. Nun haben sie sich zufällig wieder gesehen, aber diese Bekannte wollte Petra nicht kennen. Da so stehen gelassen zu werden, stelle ich mir sehr, sehr schlimm und verletzend vor, schrecklich. Mir kamen beim Lesen die Tränen und am liebsten hätte ich sie in die Arme genommen.
Später dann das fürchterliche was in dem Gartenhäuschen passiert ist..
Liebe Petra, ich bedanke mich für diese wunderschönen Lesestunden die ich durch dich hatte und wieder ein wenig von deinem Leben erfahren durfte.
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.
Meinung zu "War das ein Leben"
Leider kenne ich die Autobiografie von Petra Pansch noch nicht, das muss sich natürlich ändern. Diese Geschichte hier ist sehr gut geschrieben und so lebendig. Es war damals kein leichtes Leben, das kenne ich auch noch aus Erzählungen meiner Großeltern und Eltern. Ich empfehle das Buch unbedingt weiter, vor allem, all denen die sich für diese Zeit interessieren. Was dann im Juli 1993 passiert ist, könnt ihr selber lesen.