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Textschnipsel aus Charlottes Volkshaus Band 4

Dreckschwein
Im großen Hof scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Dieses Areal, das war mein Spielplatz. Im Winter zog ich mit dem Holzschlitten los und fuhr den kleinen Hügel hinab bis zum Wäscheplan. - Bei Regen wurden die Pfützen für mich zu Seen, die ich mit Stöckchen, die mir die Kastanienbäume schenkten, zu Stauseen verwandelte. Nur die dicke grauhaarige Reinemachfrau, die für Sauberkeit im Klubhaus sorgte, rümpfte ihre Nase und donnerte los, wie kann ein Mädchen nur im Schlamm wühlen. Ihre große Warze auf der Nase mit stachligen Haaren verziert, zitterte bei ihrem vernichtenden Urteil „Dreckschwein!“ Eine feine Frau und Vorbild der Arbeiterklasse war die nicht. Ich versuchte, ihr aus dem Weg zu gehen und verlegte mein Baugeschehen in den Garten am Helberdorfer Hang.