Petra Pansch wuchs in der DDR auf, doch ein Brief aus Ulm ändert im Jahr 1984 alles für sie. Sie beschreibt eindrucksvoll, emotional und zeitweise mit einem Augenzwinkern, wie sie im real existierenden Sozialismus der DDR danach strebte, eigene Nischen und Freiheiten zu finden. Bis dieser Brief aus Ulm ankam. Auf Grund dessen, beantragt sie die Entlassung aus der DDR-Staatsbürgerschaft und ihre Ausreise. Sie verlässt die DDR zusammen mit ihrer Familie, um im Westen neu zu beginnen.

Ihre Autobiografie „Vom Ossi zum Wessi“ liefert einen faszinierenden und vor allem ehrlichen Einblick in das Leben in der damaligen DDR. Die Leser erfahren, wie sich das Leben eines Ostdeutschen von dem Leben eines Westdeutschen unterschieden hat.

Eindrucksvoll und bewegend schildert die Autorin die Zeit vom Ausreiseantrag bis zur Ausbürgerung aus der DDR und die Repressalien und Gefahren, denen sie buchstäblich bis zur letzten Minute vor dem Grenzübergang ausgesetzt war.

In „Vom Ossi zum Wessi Teil 2“ erfahren die Leser, mit welchen Herausforderungen der Neubeginn im Westen verbunden war. Petra Pansch beschreibt 30 Jahre ihres Lebens in Neuwied am Rhein.   Jahre, in der viele Steine aus dem Weg geräumt werden mussten, und die auch nicht frei von Schicksalsschlägen waren.

Fazit: Es ist nicht alles Gold, was glänzt und alles hat seinen Preis.

Alle Rechte vorbehalten 2019 (c) Petra Pansch 

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Petra Pansch Autorin